Massage für Hunde

 

Wer genießt nicht gern mal eine Massage? Ein kleines Verwöhnprogramm, mal die Seele baumeln lassen, ein bißchen was für Körper und Geist tun?
So wie wir, genießen auch unsere Hunde eine Massage. Die Durchblutung der Muskulatur wird gefördert, die Beweglichkeit kann verbessert werden und damit kann auch verschiedenen Verletzungen, wie Zerrungen oder auch Stauchungen, vorgebeugt werden.

Einmal größer gesehen, kann eine Massage auf die verschiedensten Systeme des Körper einen positiven Einfluss haben. Nur als Beispiel – das Fasziensystem (Bindegewebe) kann aus den unterschiedlichsten Gründen überbelastet sein und so können sich Verklebungen bilden. Neben Schmerzen die dabei auftreten können, kann das auch verhindern, dass Stoffwechselendprodukte richtig abtransportiert werden. Es bleibt also der „Abfall“ im Gewebe und das Gewebe kann nicht mit neuen frischen Nährstoffen und Sauerstoff transportiert werden.
Wie entstehen solche „Verspannungen“. Ganz einfach unter anderem dadurch, dass dein Hund vielleicht ein Geschirr trägt, das ihn an der ein oder anderen Stelle drückt. Oder vielleicht hat er eine Fehlstellung, aus der sich Fehl- / Überbelastungen anderer Regionen ergeben. Oder dein macht Sport? Agility, Obedience, Apportiersport … jeder Sport beansprucht bestimmte Bereiche im Körper, diesen Bereichen dann bei der Entspannung und damit Entlastung zu helfen, ist Aufgabe einer Massage.
Ein anderes Beispiel ist der Einfluss einer Massage auf das Nervensystem. In der Haut liegen unfassbar viele Rezeptoren, die auf Reize, unter anderem Berührungsreize, reagieren. Diese Reize werden dann über Nervenbahnen weitergeleitet ins Gehirn und dort integriert und verarbeitet. Über passende Massagetechniken kann man also zum Beispiel die Sensibilität fördern, aber auch Einfluss nehmen auf die Entspannung des Hundes. Viele Hunde schlafen bei einer Massage regelmäßig ein, sind entspannt und auch das trägt natürlich zum Allgemeinen Wohlbefinden eures Hundes bei.
Aber auch das Immunsystem kann positiv beeinflusst werden, das Verdauungssystem, das Urogenitalsystem, Atmung, Kreislauf und natürlich auch der Bewegungsapparat. Ihr seht, es gibt viele Gründe eurem Hund ab und an mal eine Massage zu gönnen.

Sehr oft ist es auch ratsam Massage und Bewegungseinheiten, wie sie u.a. im Fitnesstraining für Hunde zu finden sind, miteinander zu kombinieren. Gerne stelle ich für euren Hund die passende Kombination zusammen, um so das Wohlbefinden eures Hundes zu stärken oder aber auch um Erkrankungen vorzubeugen.

Gern komme ich für eine Massage bei euch vorbei, so dass euer Hund sich in gewohnter Umgebung entspannen kann.

In manchen Fällen kann es zusätzlich von Vorteil sein mit Kinesiotapes zu arbeiten (ja, auch das geht bei den meisten Hunden ganz gut) um etwa den Abfluss von Lymphe aus dem Gewebe zu unterstützen, um Schmerzen zu lindern, Gelenke zu unterstützen oder auch um die normale Spannung in einem Muskel wiederherzustellen. Auch in dem Fall berate ich euch gern und wende entsprechend Kinesiotaping an.